Ein Europa, das sich treu bleibt

Wünsche für EuropaIch wünsche mir ein Europa, das sich treu bleibt. Das nicht vergisst, was den Kontinent stabil, wohlhabend und respektiert gemacht hat. Das an sich glaubt: An die Demokratie, die Freiheit, das Recht – und daran, dass wir miteinander noch jedes Problem gelöst haben, gegeneinander aber keines.

Frank Burgdörfer, Breunigweiler

Hinterlassen im „Parlamentarium“ in Brüssel am 13. Sept. 2016

„Brexit“-Votum! Gedanken am Tag danach

Brexit1. Der Mensch muss den Umgang mit sozialen Medien erst noch lernen. Sie schaffen ein Klima, in dem Gruppen sich irrational von Stimmungen treiben lassen, wie früher bei Massenveranstaltungen.

2. Zumindest so lange wir 1. nicht bewältigt haben, halte ich Volksabstimmungen auf nationaler Ebene in komplexen Fragen für ein ungeeignetes Mittel der Entscheidungsfindung. Weiterlesen…

Die EU und der Brexit: Ruhe bewahren, Kritik annehmen, Kurs halten

Man kann den gegenseitigen Abhängigkeiten der im Weltmaßstab kleinen und eng miteinander verwobenen europäischen Staaten nicht entkommen. Man kann nur die europäischen Institutionen verlassen – ein Schritt, mit dem man letztlich auf Einfluss verzichtet, die eigene Abhängigkeit erhöht und an Souveränität eben gerade nicht gewinnt. An diesem Punkt sitzen Brexit-Befürworter wie auch Rechtspopulisten in ganz Europa dem gleichen Denkfehler auf. Die Vorstellung, durch einen Rückzug aus dem politischen Europa effektiv Gestaltungsmöglichkeiten zu gewinnen, wird nicht aufgehen. Weiterlesen…

Politik darf man nicht Politikern zu überlassen

EU-Türkei-DialogAnlässlich des EBD Dialogs EU-Türkei vom 14. April habe ich als Vorstandsmitglied der EBD die Erstkommentierung  zum Thema „Die EU-Türkei-Beziehungen in Zeiten der Flüchtlingskrise“ übernommen. Vor knapp 200 Gästen in der türkischen Botschaft plädierte ich in seiner Stellungnahme für eine konsequente Einbeziehung der Zivilgesellschaft. Weiterlesen…

Ein Brexit-Votum ist noch lange kein Austritt

http---com.ft.imagepublish.prod.s3.amazonawsIch fühle mich inzwischen weniger einsam bezüglich meiner Voraussage, dass Großbritannien einen Austritt aus der EU zwar beschließen, ihn aber kaum vollziehen könnte. Bedingungslose Übernahme sämtlichen EU-Rechts kombiniert mit praktisch unveränderten Beiträgen zum EU-Haushalt plus politischer Selbst-Kastration ist schlicht keine denkbare Option. Nun sagt der große Andrew Moravcik das selbe: Weiterlesen…

Kommentar zum EU-Arbeitsprogramm

Copyright: EBD

Copyright: EBD

Am 27. Januar präsentierten die Botschafter der Niederlande, der Slowakei sowie Maltas in der niederländischen Botschaft in Berlin das gemeinsame Arbeitsprogramm der drei nächsten Ratspräsidentschaften der Europäischen Union.
Für die Europäische Bewegung Deutschland hatte ich die Aufgabe, dieses Arbeitsprogramm zu kommentieren. Hier eine knappe Zusammenfassung:
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Nüchtern, stur und zuversichtlich

Mit Ilona Ovchar und Vadym Triukhan

Mit Ilona Ovchar und Vadym Triukhan

Frank Burgdörfer, Mitglied des Vorstandes der EBD, besuchte für vier Tage die ukrainische Hauptstadt Kiew. Ziel war es, 18 Monate nach seiner letzten Reise im Sommer 2014 zu erkunden, wie sich die Situation inzwischen verändert hat und in welcher Weise zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Deutschland bzw. anderen EU-Staaten sinnvoll weiterentwickelt werden kann.  Weiterlesen…

Krisenpolitik ist nichts für Feiglinge

Burgdoerfer-InterviewIn einem Interview mit der slowakischen Zeitung ‚Pravda‘ habe ich versucht zu erklären, wie von einer Mehrheit in Deutschland die Flüchtlingskrise wahrgenommen wird. Nachdem in Mittelosteuropa die Politik der Bundesregierung gern als irrational dargestellt wird, lag mir besonders daran, zu erklären welche Annahmen ihr zugrunde liegen und was viele in Deutschland damit meinen, wenn sie die Aktuelle Situation als europäische Herausforderung begreifen. Hier die deutsche Übersetzung. Weiterlesen…

Nationale Glorie ist keine Alternative

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© Claude Truong-Ngoc / Wikimedia Commons

Die Alternative zur Europäischen Außenpolitik liegt nicht in nationaler Glorie, sondern im schrittweisen Abstieg des Kontinents in die globale Bedeutungslosigkeit. Dies ist der Kernsatz in einem Beitrag, den ich als Vertreter von Citizens of Europe und Vorstandsmitglied für das EBD-Telegramm Frieden sichern geht nur gemeinsam geschrieben habe. Weiterlesen…

Überheblichkeit ist uneuropäisch

zaunWenn man sich anschaut, wie Europäer dieser Tage über Europäer reden, wird einem Angst und bang. Ähnlich wie vor einigen Wochen, als vermeintlich verantwortungslose Lebenskünstler vermeintlich rücksichtslosen Regelfetischisten gegenüberstanden, läuft nun die Trennlinie zwischen vermeintlich kaltherzigen Egoisten und vermeintlich hirnlosen Gutmenschen. Weiterlesen…

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