Programmarbeit: Europa kommunizieren

Von den Auswirkung der sozialen Medien auf populistische Bewegungen, über mehr Kompetenzen für die EU in der Bildungspolitik bis hin zu neuen Konzepten für die deutsche Europakoordinierung: die Agenda des vierten und letzten EBD Exklusiv im Rahmen des Konsultationsprozesses zu den Politischen Forderungen 2017/18 der Europäischen Bewegung war anspruchsvoll.

Die Herausforderung für meinen Vorstandskollegen Tobi Köck und mich dabei: So präzise wie möglich zu texten, ohne die Konsensfähigkeit des Dokumentes angesichts der vielfältigen Mitgliedsorganisationen zu gefährden.

Dass die politische Kommunikation angesichts des wachsenden Populismus in den sozialen Medien vor neuen Herausforderungen, darf nicht zur Verteufelung digitaler Kommunikation führen, darin waren sich die anwesenden Vertreter von Mitgliedsorganisationen der EBD einig. Sie schärften auch die Bedeutung der Zugänglichkeit der kommunikativen Instrumente der europäischen Institutionen, z.B. durch Vielsprachigkeit. Im Bildungsbereich waren sich alle einige, dass das europäische Förderprogramm Erasmus+ deutlich ausgebaut werden müsse, auch die Bedeutung der neuen EU-Jugendstrategie ab 2018 wird explizit betont. Ohne jede Änderung und im breiten Konsens stimmten die Anwesenden für die Neufassung der Forderung zu European Public Diplomcy, die künftig breiter gefasst „Demokratie europaweit stärken“ heissen wird und die Struktur der deutschen Europakoordinierung kritisiert.

P.S.: Unsere Arbeit ist mit in das Politische Programm der EBD für 2017/18 eingeflossen, dass die Generalversammlung am 26. Juni einstimmig beschlossen hat.

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