Ukraine: Langer Atem gefragt!

Bezüglich der Ukraine prallen unvereinbare Positionen Russlands und des Westens aufeinander. Während der Westen im Maidan einen Erfolg mutigen Bürgersinns sieht, der zum Wohle der Ukraine selbst und als Ermutigung der Nachbarn bewahrt, stabilisiert und weiter entwickelt werden muss, sieht Russland es gerade umgekehrt: Ein von der politischen Führung nicht mehr kontrollierbarer Aufstand bedeutet Instabilität und ist der Feind jeder sinnvollen Entwicklung. Hier vermengen sich die Erinnerung an den Zerfall der Sowjetunion und das russische Chaos der 90er Jahre mit der Angst vor einem Kontrollverlust über ein heterogenes Riesenreich.

Lesen Sie meinen kompletten Beitrag bei iChange Europe!

Illusion russischer Interessen

In seinem Gastbeitrag vom 11. März in der Süddeutschen Zeitung („Putin: Mann fürs Böse“) kommt Erhard Eppler auf Basis fragwürdiger Annahmen zu Schlüssen, die – in die Tat umgesetzt – eine Gefahr für die Stabilität Europas darstellen, mit Sicherheit nicht zur Deeskalation beitrügen und auf Dauer eine gedeihliche Entwicklung Europas, der Ukraine und nicht zuletzt auch Russlands nicht voranbringen, sondern verhindern würden. Weiterlesen…

Träumereien versus Dogmen

27. Februar 2014, Altes Kaufhaus, Landau in der Pfalz. Das Frank-Loeb-Institut, die Evangelische Akademie und die Stadt Landau haben eingeladen zu einem ‘Landauer Akademiegespräch’. Es stehen einander gegenüber: Robert Menasse, Schriftsteller aus Wien und Autor des “Europäischen Landboten” und Volker Wissing, ehemals Finanzpolitiker im Bundestag und Landesvorsitzender der FDP. Zwei Männer, zwei Welten, wie sich zeigen sollte. Weiterlesen…

Mehr Last als Lust?

“Ist Europa nur eine schöne Illusion?” Was für eine inspirierende Vorlage, die mir der Verein Kulturstadt Potsdam e.V. da gegeben hatte. Hierüber sollte ich sprechen, am 4. Februar abends bei der “Tafelrunde von Sanssouci”.

Der Situation angemessen (schließlich saßen alle erwartungsvoll vor ihrem Gedeck) habe ich in fünf Häppchen, jeweils illustriert durch ein an die Wand projiziertes Foto, erläutert, was Europa für mich ausmacht. Nach dem Essen folgte eine angeregte, spannende Diskussion. Weiterlesen…

Britain will hardly leave

A large part of the British debate seems to be taking place in a kind of parallel universe. Politically, Britain would lose a lot of influence if it left the Union. Economically, I could hardly afford to leave – respectively pay a very high price. Staying in the common market without being EU member would mean a status similar to Norway or Switzerland – which meant economic rule from Brussels without British influence on decisions taken there. No option either and definitely not what ‘Eurosceptics’ want. Weiterlesen…

Seite 1 von 1012345...10...Älteste »