Interview in den “Golden Times”

Wer wissen will, wer ich bin, wie ich denke und was mich antreibt, kann gerne das Interview lesen, das Gunnar Erth kürzlich mit mir gemacht hat. Gunnar, ein “Oldie” des Netzwerks AEGEE wie ich, unterhält die Seite “Golden Times”, auf der er regelmäßig Informationen über diese Studentenorganisation und vor allem auch über deren Alumni veröffentlicht. Anlass für das Interview war meine Wahl in den Bundesvorstand der Europäischen Bewegung Deutschland.

Besuch in einer neuen Ukraine

Vor 12 Monaten war ich mit eher deprimierenden Eindrücken aus der Ukraine nach Hause gekommen. Dieses Mal sollte das anders sein. Ich habe in Kiew Menschen getroffen, die nicht mehr über “den Staat” sprechen, um sich davon abzugrenzen, sondern den Staat, eine vernünftige Politik, als ihre Aufgabe angenommen haben. All die Freunde, die vor einem Jahr depressiv von Auswandern gesprochen haben, sprühen vor Energie, sind nun in verantwortlichen Positionen. “Ein ganz normales Land” wolle man werden – immer und immer wieder fielen diese Worte. Schlechte Politiker gebe es natürlich, aber: “Wer nichts taugt, wird nach Hause geschickt” – so das ganz neue demokratische Selbstbewusstsein. Die Erfahrung der letzten Monate haben das Volk zusammenrücken lassen. Es vollzieht sich eine Nationenbildung im Schnelldurchlauf, ein atemberaubender Vorgang. Auch wenn die Lage am östlichen Rand unübersichtlich bleibt und auch wenn noch manche Herausforderung und mancher Frust auf die Ukraine warten dürfte: Was hier wächst wird bestehen bleiben.
Lesen Sie auch den Bericht auf der Website der EBD.

Was machst Du eigentlich beruflich?

Diese Frage wird mir regelmäßig gestellt und sie ist nicht so ganz einfach zu beantworten. Ich suche Wege, politische Prozesse und Inhalte anschaulich darzustellen. Um daraus unterschiedliche (Fort-)Bildungsangebote zu machen. Anschaulicher wird’s am konkreten Beispiel. Hier der Newsletter unserer Agentur.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

Was wurde nicht alles geschrieben in den letzten Wochen an Untergangsprophezeiungen! Innenpolitisch ist den einen der verstärkte Einzug rechtspopulistischer Parteien in das Europäische Parlament Beweis einer wachsenden Unpopularität der Europäischen Union. Für die anderen ist der relative Wahlsieg der Europäischen Volkspartei Ausdruck des Verrennens in eine falsche „Austeritätspolitik“ und einer bevorstehenden Katastrophe – begründet nicht zuletzt durch anhaltende Rückgratlosigkeit europäischer Sozialisten und Sozialdemokraten.

Weiter in der Juli-Ausgabe des European Circle.

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